Die Verwaltung möge berichten:
1. Kommt es zu Schäden des Straßenbelags auf den Planken durch zu hohe Belastung?
2. Wenn ja, wer sind die Verursacher – Lieferverkehr, Baustellenfahrzeuge, andere?
3. Plant die Verwaltung die Belastung durch den Lieferverkehr auf den Planken zu beschränken und wenn ja, durch welche Maßnahmen?
4. Ist eine Beschilderung und/oder die Errichtung von Modalfiltern, z.B. Poller oder Schranken, geplant?
5. In welchem Zeitraum sollen ggf. die Maßnahmen umgesetzt werden?
Begründung:
Die Verwaltung hat im AUT am 16.04.2026 unter TOP 6 Aufhebung der Sanierungssatzung „Innenstadt-Planken“ eingeräumt, dass die wiederkehrende Beschädigung des hochwertigen Planken-Pflasters vor allem auf eine zu hohe Gewichtsbelastung zurückzuführen ist. Das Pflaster ist für eine Fußgängerzone mit Lieferverkehr in mäßigem Umfang ausgelegt. Ob zu schwere Lieferfahrzeuge oder andere Verursacher mit hohem Gewicht, z.B. Baustellenfahrzeuge, für die Beschädigungen ursächlich sind, scheint unklar zu sein.
Eines dürfte jedoch klar sein: Eine Belastung des Planken-Belags durch Schwerlastverkehr muss vermieden werden, um Instandhaltungs- und Reparaturkosten signifikant zu reduzieren. Wenn der Einzelhandel jedoch weiterhin vollumfänglich beliefert werden soll, müssen Lösungen gefunden werden, die auch dessen Interessen berücksichtigen.
Vor einigen Jahren gab es in der Verwaltung Planungen für sogenannte Micro Hubs, auf denen zentrumsnah vom Schwerlastverkehr auf leichte Lieferfahrzeuge umgeladen werden sollte, die dann Geschäfte in der Innenstadt beliefert hätten. Damit wären Emissionen und die Gewichtsbelastung reduziert worden. Leider scheint das Projekt eingeschlafen zu sein. Dabei könnten Micro Hubs einen wichtigen Teil der Lösung darstellen.
