Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit erhalten

Der Gemeinderat möge beschließen:  Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für den Erhalt der Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit im bisherigen Umfang zu entwickeln und damit die bestehende Koordinierungsstelle ohne zeitliche Unterbrechung fortzuführen.

 

Begründung:

Die Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit trägt durch ihre bisher geleistete Arbeit nachweislich zur Erreichung der gleichberechtigten Teilhabe und Chancengleichheit der Mädchen und jungen Frauen sowie der Beendigung aller Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen sie gemäß der Istanbul-Konvention in Mannheim bei.

Damit leistet die Koordinierungsstelle einen bedeutenden Beitrag zum strategischen Ziel Nr. 3 der Stadt Mannheim: Vielfalt leben, Zusammenhalt schaffen, wozu die Gleichstellung der Geschlechter und die Anerkennung vielfältiger menschlicher Identitäten zählen.

Die Koordinierungsstelle wirkt als Bindeglied zum einen zwischen Stadtverwaltung und Einrichtungen im Bereich Mädchen*arbeit, zum anderen zwischen den Einrichtungen untereinander. Dazu gehört die Koordinierung der kommunalen Netzwerke „AG §78 parteiliche Mädchen*arbeit“ und „Netzwerk Mädchen*arbeit (NEM*A)“. Der Bedarf ist ohne Zweifel vorhanden. Das Ende der Koordinierungsstelle Mädchen*arbeit würde die effektive Zusammenarbeit der Netzwerke und das Erreichen des strategischen Ziels Nr. 3 spürbar erschweren.