Drei Wochen Stad
tradeln liegen hinter mir. Und wenn ich ehrlich bin: Ich bin Rad gefahren wie immer. Als Alltagsradlerin ist das Fahrrad kein Projekt, das ich für eine Kampagne heraushole. Es ist einfach mein Fortbewegungsmittel für jeden Tag und so gut wie jede Strecke. Was das Stadtradeln dieses Jahr für mich besonders gemacht hat, war die Gelegenheit, im Blog innezuhalten und zu reflektieren. Über das, was mich beim Radfahren bewegt. Über das, was in Mannheim noch nicht stimmt. Und über die Frage, wen wir eigentlich mitdenken, wenn wir über Mobilität reden.
Dass viele von euch das genauso sehen, hat mich sehr gefreut (Danke für die vielen Likes für den Beitrag zum Thema Fahrradstraßen! ?), und bestärkt mich in meinem Einsatz für den Radverkehr im Gemeinderat.
Die Hitzewelle hat diese letzten Wochen noch einmal deutlich gemacht, was auf dem Spiel steht. Bei 39 Grad im hochversiegelten Mannheim auf dem Sattel zu sitzen ist keine Kleinigkeit. Und es ist eine direkte Erinnerung daran, warum Klimaschutz und Klimafolgenanpassung keine abstrakte Angelegenheit ist, sondern eine, die direkt im Alltag spürbar wird.
Ich kann mir gut vorstellen, auch nächstes Jahr wieder als Stadtradeln-Star dabei zu sein – weil mir diese Art der Reflexion etwas gegeben hat, die über das Kilometersammeln weit hinausgeht.
Bis dahin fahre ich weiter. Wie immer.
Wir sehen uns auf dem Rad!
