Die Verwaltung möge berichten:
1. Wie bewertet die Verwaltung die Verkehrssicherheit für Fußgänger:innen beim Überqueren des Viernheimer Wegs nach dem Entfernen der Verkehrsinsel als Querungshilfe zwischen der Straße Auf der Blumenau und dem Kiosk an der Ecke Braunschweiger Allee?
2. Wurden bereits Maßnahmen für einen sicheren Übergang an dieser Stelle ergriffen oder plant die Verwaltung Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu ergreifen?
3. Welche konkreten Maßnahmen – z. B. Geschwindigkeitsüberwachung, Querungshilfen oder sonstige verkehrslenkende Maßnahmen – sind geplant oder werden geprüft, um die Sicherheit im Kreuzungsbereich Viernheimer Weg / Braunschweiger Allee für Fußgänger:innen, insbesondere Schulkinder, zu verbessern?
Begründung:
Blumenauer Bürger.innen sorgen sich um die Sicherheit der Menschen, insbesondere der Schulkinder, die zu Fuß den Viernheimer Weg und die Braunschweiger Allee am Kiosk Blumenau überqueren. Die von der Verwaltung entfernte Verkehrsinsel auf dem Viernheimer Weg stellte, obwohl hier „Zebrastreifen“ fehlten, eine sichere Querungshilfe zum oder vom Kiosk Blumenau dar.
Die Entfernung der Verkehrsinsel stellt zwar für LKW- und landwirtschaftlichen Verkehr Vorteile dar, hat jedoch die Gefahr für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, namentlich Fußgänger:innen, erhöht. Verschärfend kommt noch hinzu, dass bei Überquerung vom Kiosk über den Viernheimer Weg der rückwärtige Verkehr aus der Braunschweiger Allee schwer einsehbar ist.
Der Kreuzungsbereich Viernheimer Weg / Braunschweiger Allee / Ascherslebener Weg / Auf der Blumenau / Festplatz Blumenau ist mit Verkehrsströmen aus bis zu sechs Richtungen besonders unübersichtlich. Der breite, offene Bereich verleitet zu überhöhten Geschwindigkeiten – das Tempolimit wird seit Wegfall der Verkehrsinsel deutlich überschritten. Eine Geschwindigkeitsüberwachung fehlt trotz ansässigem Kindergarten und Sportverein.
Der Zebrastreifen auf der Braunschweiger Allee liegt direkt hinter einer Kurve im Kreuzungsbereich, ist kaum einsehbar und hat bereits mehrfach zu Beinahe-Unfällen geführt. Vornehmlich sind Kinder gefährdet. Fußgänger:innen queren die Kreuzung weiterhin direkt, weil der Umweg bis zum nächsten Fußgängerüberweg nicht zumutbar ist. Eine zusätzliche Querungshilfe oder verkehrslenkende Maßnahmen ist daher dringend erforderlich.
In Mannheim wird viel über die Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmer:innen gesprochen, dies sollte jedoch nicht nur für den Kraftfahrzeugverkehr gelten, sondern für alle, auch für Menschen jeden Alters zu Fuß und auf dem Rad.
