Betreuung von und Umgang mit Betroffenen und Einsatzkräften der Amokfahrt vom 3. März 2025

Die Verwaltung möge berichten:
1. Sind der Stadt alle Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und Notfallseelsorge bekannt, die am 03.03.2025 vor Ort auf den Planken und am Paradeplatz im Einsatz waren?
2. Welche (psychologischen) Beratungsangebote hat die Stadt ihren städtischen Beschäftigten, die vor Ort waren, angeboten? Inwiefern war eine Supervision für die Beratenden gewährleistet?
3. Welche (psychologischen) Beratungsangebote hat die Stadt Opfern, Angehörigen, Passant:innen und ehrenamtlichen Helfer:innen vor Ort angeboten?
4. Wie hat die Stadt den Einsatz ihrer Beschäftigten, insbesondere des KOD, vor Ort gewürdigt?
5. Hat die Stadt alle am 03.03.2025 vor Ort tätigen Einsatzkräfte bzw. städtische Beschäftigte, Opfer und Angehörige zur offiziellen Gedenkveranstaltung persönlich eingeladen?
6. Wie ist der weitere Umgang mit Opfern, Angehörigen und vor Ort tätig gewesenen Einsatzkräften, insbesondere städtischer Beschäftigter?

Begründung:

Die Amokfahrt am 03.03.2025 war ein gezielter und zugleich willkürlicher Anschlag auf das Leben möglichst vieler Menschen in der Innenstadt. Die Tat mit zwei Todesopfern, mehreren teils Schwerverletzten und traumatisierten Personen hinterlässt eine tiefe Wunde in der Stadt. Ein Jahr nach dem Anschlag soll daher berichtet werden, wie die Stadt Mannheim mit den Menschen, die entweder unmittelbar betroffen waren oder als Einsatzkräfte vor Ort waren, umgegangen wurde und welche Angebote sie ihnen gemacht hat und weiterhin macht.